| Christoph Pepe Auer - | clarinet, bass clarinet, contrabass clarinet, saxophone |
| Mike Tiefenbacher - | piano, analog synthesizer |
| Clemens Sainitzer - | cello |
| Christian Grobauer - | drums |
„Ich habe am Klang gearbeitet. Es sollte bei meiner aktuellen Band kein Bass dabei sein. Die Idee war eine Form von Durchlässigkeit, wie das Auftauchen aus dem Wasser, das einem den Kopf freimacht. Außerdem wollte ich Kontrabassklarinette spielen, das heißt auch da mit einem Sound arbeiten, den sich so vorher noch nicht viel eingesetzt hatte.“
White Noise in seiner gegenwärtigen Form: Das Quartett ist vielfarbig, aber transparent besetzt. Der Pianist Michael Tiefenbacher ist einerseits Auers kammermusikalisch fein ausbalanciertes Gegenüber, harmonisch gerade konkret genug, um einen Rahmen zu bilden, der der Musik Halt gib. Seine Ergänzungen mit manchmal charmant retromodern klingenden Synthesizern sind klangliche Anker in einer vordigitalen Zeit.
Man findet akustisch spektrale Klanglandschaften in der Natur. Beispielsweise bei Wind und Regen, an Wasserfällen, am Meer oder in galaktischen Klängen. In der Musik ist das Phänomen ständig präsent, aber macht sich selten bemerkbar. Durch elektronisch erzeugte Signale wird der White Noise Effekt stärker, und durch deren Verwendung kann man Wege finden, diese hauptsächlich unbewusste Schicht von Geräuschen wahrnehmbarer zu machen.
Beginn des Konzerts: 24.11.2026 20:00